Privatpraxis Dres. Dippel & Dippel 
Der Mensch im Mittelpunkt

 

Orthomolekulare Medizin

 

Die orthomolekulare Medizin ist eine Methode, in deren Mittelpunkt die Verwendung von Vitaminen, Mineralstoffen und anderer bioaktiver Nährstoffe steht. Es wir angestrebt, durch eine hohe Zufuhr von Vitaminen, Antioxydantien, Mineralstoffen, Spurenelementen, sowie bestimmter Fett- und Aminosäuren pathophysiologische Prozesse so zu beeinflussen, dass Krankheiten ausheilen oder gar nicht erst entstehen. Genetisch und physiologisch unterscheiden sich die heutigen Menschen kaum von unseren Vorfahren. Die Menschen der Frühsteinzeit lebten überwiegend von Früchten und Blättern mit hohem Antioxydantiengehalt, sowie Wildfleisch von Reh, Hirsch und Wildschwein.

Erst nach Wandlung in eine Agrargesellschaft besteht die menschliche Nahrung in großen Umfang aus pflanzlichen Speicherstoffen (Getreide, Kartoffeln etc.) und dem Fleisch von Haustieren. Sofern eine mengenmäßig ausreichende Nahrungsversorgung gewährleistet war, betrug die Zufuhr an einzelnen Mikronährstoffen in der Urzeit ein Vielfaches derjenigen von heute. An diese hohe Zufuhr über die Nahrung sind jedoch unsere physiologischen Funktionen angepasst. In der heutigen Zivilisationsgesellschaft mit ihren oft sehr einseitigen und ungesunden Ernährungsgewohnheiten, kann eine bedarfsgerechte Versorgung mit den notwendigen Mikronährstoffen oft nicht mehr realisiert werden. Die Folgen können ganz unspezifisch sein. Häufige Symptome sind Infektanfälligkeit, fehlender Leistungsantrieb, Neigung zu Depressionen, Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Kopf-, Gelenk- und Muskelschmerzen, sowie Schlafprobleme. Der Stoffwechel benötigt zum reibungslosen funktionieren über 45 Vitalstoffe. Da der menschliche Organismus  lediglich einige wenige und oft auch nur unzureichend selbst herstellen kann, müssen die fehlenden Substanzen am Besten über die Nahrung oder als Nahrungsergänzung zugefügt werden.